Er erwachte morgens mit einem flachen, silbrig glänzenden Gegenstand der aus seiner Seite, eine Hand breit unterhalb des rechten unteren Rippenbogens einige Zentimeter herausragte. Er verspürte keinerlei Schmerzen. Die Ränder, an denen der Gegenstand in sein Fleisch eingedrungen waren, waren auch in keiner Weise blutig oder entzündet, statt dessen schien seine Haut glatt und weich und beinah ohne Übergang in diesen Gegenstand überzugehen. Er konnte sich nicht erklären, wie dieser Gegenstand an diese Stelle und an ihn oder in ihn herein geraten konnte. Er erwog einen Moment lang, einen Arzt deswegen aufzusuchen, verschob diesen Gedanken allerdings auf den nächsten Tag, als er in seinen Kalender sah und dort einige wichtige geschäftlich Besprechungen entdeckte, die seiner Anwesenheit unbedingt bedurfte. So gut es eben ging zog er ein Hemd und einen Sacko über diesen Gegenstand an und als er sich im Spiegel betrachtete, so sah man kaum mehr als eine leichte Ausbuchtung an seiner rechten Seite, die beinah gar nicht sichtbar war, wenn er den Arm leicht hob und die Handfläche nach außen drehte, so als wollte er einem wichtigen Punkt hinweisen, der offenbar auf der Hand lag, wenn er auch nicht für alle sichtbar war. Er nahm seine Aktentasche und einen leichten Sommermantel, den er sich über den Arm legte, da die Sonne zwar zaghaft und unbeständig schien, jedoch für einen Moment eine ungewohnte, frühlingshafte Wärme verbreitete. So gewappnet verließ er das Haus, um ins Büro zu fahren.